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Flüchtlingstag - Fest der Begegnung

Das Begegnungsfest zum internationalen Flüchtlingstag wird vom Bistro Interculturel, den Kirchen Nidwalden und von vielen Freiwilligen organisiert und durchgeführt.

Das traditionelle Fest der Begegnung auf dem Dorfplatz in Stans fällt 2020 dem Coronavirus zum Opfer.

Der Covid-19-Ausnahmezustand hat die Situation von Menschen auf der Flucht dramatisch verschlechtert:

  • Abstands- und Hygieneregeln können in Kollektivunterkünften nur teilweise umgesetzt werden.
  • Sprachkurse, Arbeitsintegrationsmassnahmen oder Angebote für soziale Kontakte mussten abrupt eingestellt werden. Das führte teilweise zu einem Abbruch einer geregelten Tagesstruktur bis hin zur vollständigen Isolation.
  • Wegen Sprachbarrieren der Eltern war die Unterstützung im Homeschooling und E-Learning nur begrenzt möglich. Gemeinsam mit der oft fehlenden Infrastruktur für den Onlineunterricht trug das dazu bei, dass geflüchtete Kinder und Jugendliche den Anschluss zur Bildung Gleichaltriger verloren.
  • Die mittlerweile dramatischen Zustände in Flüchtlingslagern an der EU-Aussengrenze rückten aufgrund inländischer Probleme in den Hintergrund. Menschen, die mit mangelhafter oder gar ohne Gesundheitsversorgung zu tausenden in Zeltlagern warten, gerieten in Vergessenheit.

«Kein Fest, dafür Facts!»

Am Wochenmarkt vom 20. Juni finden Sie Informationen von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe und haben die Möglichkeit fürs Gespräch mit Menschen, die geflüchtete Menschen in Nidwalden begleiten.

Plakate

In den Gemeinden sind Plakate mit Statements von Betroffenen aufgehängt:

Alle Plakate

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Plakat "Ruta"

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Plakat "Susanne"

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Plakat "Netsrab"

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Plakat "Nurulla"

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